Das kann man sich
nicht ausdenken: Autorin Hengameh Yaghoobifarah machte sich erst vor kurzem
dafür stark, Polizisten auf der Müllhalde zu entsorgen und erklärte pauschal,
die Ordnungshüter würden dazu neigen, Nazis zu sein. Jetzt bat die Autorin
statt um Schutz vor den Beamten um Schutz der Beamten, die sie noch vor kurzem
so verunglimpft und beleidigt hat: Sie habe die Berliner Polizei um ein
„Beratungs- und Sicherheitsgespräch“ gebeten, „um mit den zahlreichen
Anfeindungen gegen ihre Person besser umgehen zu können“, berichtet der Focus
unter Berufung auf Berliner Polizeikreise. ...
Man kommt auch
nicht umhin, die Absurdität der Situation zu konstatieren: Die Autorin, die
früher schon einmal wünschte, die Deutschen mögen sich abschaffen, hatte ja
explizit die Abschaffung der Polizei gefordert. Dass sie nun ausgerechnet auf
Hilfe der Organisation zurückgreifen muss, die sie gerade noch für völlig
unzuverlässig erklärte und liquidieren lassen wollte, wirkt wie ein Streich des
Schicksals. Die Autorin kann sich nun eigentlich nur bedanken, dass ihre
eigenen Wunschvorstellungen nicht in Erfüllung gegangen sind und es noch eine
Polizei gibt, die sie schützen kann.
Interessant wäre
zu erfahren, ob sie sich nach dieser Erfahrung wenigstens bei der Polizei
entschuldigt. ...
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