Sonntag, 31. Mai 2020

31.05.2020 - Anarchie

Friedensengel und Nazis
FAZ: „In Berlin protestierten am Samstagabend mehr als 2000 Menschen vor der amerikanischen Botschaft gegen Rassismus und Polizeigewalt in den Vereinigten Staaten.“
Deutsche Linken-, Antifa-, Sozi- oder Grüne-Demonstranten werden wir nie gegen Staatsterror gegen Opposition in China, Kuba, Iran, Vietnam, Venezuela oder Nordkorea protestieren sehen. Für die ist der Westen menschenverachtender und brutaler „Faschismus“ und ihre Kommunisten-Freunde in aller Welt sind dagegen reine Friedensengel...
Wenn oppositionelle Massen in Afrika gegen wirklich kurrupte und faschistische Staatsmacht demonstrieren - und der Staat mit Waffen gegen das Volk im Elend vorgeht, dann demonstriert in Deutschland (und vor allem Berlin) niemand ...

Samstag, 30. Mai 2020

30.05.2020 - Kennedy

Transkript einer der historisch bedeutendsten Reden der US-Geschichte:
 
John F. Kennedys, US-Präsident - Rede vor Journalisten und Verlegern, wenige Monate vor seiner Ermordung
April 1961, im New Yorker Waldorf-Astoria Hotel
 
“Ich möchte über unsere gemeinsame Verantwortung im Angesicht einer Gefahr reden, die uns alle betrifft. Die Ereignisse der letzten Wochen haben vielleicht geholfen, diese Herausforderung für einige zu erhellen (to illuminate); aber die Dimensionen der Bedrohung waren seit Jahren am Horizont zu erkennen. Was auch immer unsere Hoffnungen für die Zukunft sind – diese Bedrohung zu reduzieren oder mit ihr zu leben –, es gibt kein Entkommen vor ihr, weder vor der Schwere noch der Totalität ihrer Herausforderung für unser Überleben und unsere Sicherheit – es ist eine Herausforderung , die uns auf außergewöhnliche Weise in jeglicher Sphäre menschlicher Aktivitäten konfrontiert.
Diese tödliche Herausforderung stellt an unsere Gesellschaft zwei Anforderungen, die den Präsidenten und die Presse direkt betreffen – zwei Ansprüche, die fast widersprüchlich zu sein scheinen, die aber in Einklang gebracht und denen wir gerecht werden müssen, damit wir dieser nationalen und großen Gefahr begegnen können. Ich spreche zuerst über die Notwendigkeit weit größerer öffentlicher Information; und zweitens über die Notwendigkeit weit größerer amtlicher Geheimhaltung.
Allein das Wort Geheimhaltung ist in einer freien und offenen Gesellschaft unannehmbar; und als Volk sind wir von Natur aus und historisch Gegner von Geheimgesellschaften, geheimen Eiden und geheimen Beratungen.
Wir entschieden schon vor langer Zeit, dass die Gefahren exzessiver, ungerechtfertigter Geheimhaltung sachdienlicher Fakten die Gefahren bei Weitem überwiegen, mit denen die Geheimhaltung gerechtfertigt wird. Selbst heute hat es wenig Wert, den Gefahren, die von einer abgeschotteten Gesellschaft ausgehen, zu begegnen, indem man die gleichen willkürlichen Beschränkungen nachahmt.
Selbst heute hat es kaum Wert, das Überleben unserer Nation sicherzustellen, wenn unsere Traditionen nicht mir ihr überleben. Und es gibt die schwerwiegende Gefahr, dass ein verkündetes Bedürfnis nach erhöhter Sicherheit von den Ängstlichen dazu benutzt wird, seine Bedeutung auf die Grenzen amtlicher Zensur und Geheimhaltung auszuweiten.
Ich beabsichtige nicht, dies zu erlauben, soweit es in meiner Macht steht, und kein Beamter meiner Regierung, ob sein Rang hoch oder niedrig sei, zivil oder militärisch, sollte meine Worte von heute Abend als Entschuldigung dafür interpretieren, die Nachrichten zu zensieren, Widerspruch zu unterdrücken, unsere Fehler zu vertuschen, oder von der Presse oder der Öffentlichkeit Fakten fern zu halten, die sie zu wissen begehren. Aber ich bitte jeden Herausgeber, jeden Chefredakteur und jeden Nachrichtenmann der Nation, seine Gepflogenheiten erneut zu untersuchen und die Natur der großen Bedrohung für unsere Nation wahrzunehmen.
In Zeiten des Krieges teilen Regierung und Presse für gewöhnlich das Bemühen, hauptsächlich auf Selbstdisziplin beruhend, nicht autorisierte Enthüllungen an den Feind zu vermeiden. In Zeiten von »deutlicher und präsenter Gefahr« haben selbst die Gerichte entschieden, dass sich sogar die privilegierten Rechte des ersten Verfassungszusatzes der nationalen Notwendigkeit öffentlicher Sicherheit unterordnen müssen. Heute ist jedoch kein Krieg erklärt worden – und wie heftig der Kampf auch sein mag, vielleicht wird er nie in traditioneller Weise erklärt werden. Unsere Lebensweise wird angegriffen. Jene, die sich selbst zu unseren Feinden gemacht haben, schreiten rund um den Globus voran. Das Überleben unserer Freunde ist in Gefahr. Dabei ist bisher kein Krieg erklärt worden, keine Grenze wurde von Truppen überschritten, kein Schuss ist gefallen.
Wenn die Presse auf eine Kriegserklärung wartet, bevor sie die Selbstdisziplin unter Kampfbedingungen annimmt, so kann ich nur sagen, dass kein Krieg jemals eine größere Gefahr für unsere Sicherheit darstellte. Wenn Sie auf einen Beweis »deutlicher und präsenter Gefahr« warten, dann kann ich nur sagen, dass die Gefahr niemals deutlicher und ihre Präsenz niemals spürbarer war.
Es bedarf einer Änderung der Perspektive, einer Änderung der Taktik, einer Änderung der Mission – seitens der Regierung, seitens der Menschen, von jedem Geschäftsmann oder Gewerkschaftsführer und von jeder Zeitung.
Denn wir stehen rund um die Welt einer monolithischen und ruchlosen Verschwörung gegenüber, die sich vor allem auf verdeckte Mittel stützt, um ihre Einflusssphäre auszudehnen – auf Infiltration anstatt Invasion; auf Unterwanderung anstatt Wahlen; auf Einschüchterung anstatt freier Wahl; auf nächtliche Guerillaangriffe anstatt auf Armeen bei Tag.
Es ist ein System, das mit gewaltigen menschlichen und materiellen Ressourcen eine eng verbundene, komplexe und effiziente Maschinerie aufgebaut hat, die militärische, diplomatische, geheimdienstliche, wirtschaftliche, wissenschaftliche und politische Operationen kombiniert. Ihre Pläne werden nicht veröffentlicht, sondern verborgen, ihre Fehlschläge werden begraben, nicht publiziert, Andersdenkende werden nicht gelobt, sondern zum Schweigen gebracht, keine Ausgabe wird infrage gestellt, kein Gerücht wird gedruckt, kein Geheimnis wird enthüllt. Sie dirigiert den »Kalten Krieg« mit einer, kurz gesagt, Kriegsdisziplin, die keine Demokratie jemals aufzubringen erhoffen oder wünschen könnte…
Kein Präsident sollte eine öffentliche Prüfung seines Programms fürchten. Denn aus so einer Prüfung kommt Verstehen und vom Verstehen kommt Unterstützung oder Opposition und beides ist notwendig. Ich bitte Ihre Zeitungen nicht, die Regierung zu unterstützen, aber ich bitte Sie um Ihre Mithilfe bei der enormen Aufgabe, das amerikanische Volk zu informieren und zu alarmieren, weil ich vollstes Vertrauen in die Reaktion und das Engagement unserer Bürger habe, wenn sie über alles uneingeschränkt informiert werden. Ich will die Kontroversen unter Ihren Lesern nicht nur nicht ersticken, ich begrüße sie sogar. Meine Regierung will auch ehrlich zu ihren Fehlern stehen, weil ein kluger Mann einst sagte, Irrtümer werden erst zu Fehlern, wenn man sich weigert, sie zu korrigieren.
Wir haben die Absicht, volle Verantwortung für unsere Fehler zu übernehmen, und wir erwarten von Ihnen, dass Sie uns darauf hinweisen, wenn wir das versäumen. Ohne Debatte, ohne Kritik kann keine Regierung und kein Land erfolgreich sein, und keine Republik kann überleben. Deshalb verfügte der athenische Gesetzgeber Solon, dass es ein Verbrechen für jeden Bürger sei, vor Meinungsverschiedenheiten zurückzuweichen, und genau deshalb wurde unsere Presse durch den ersten Verfassungszusatz geschützt.
Die Presse ist nicht deshalb das einzige Geschäft, das durch die Verfassung spezifisch geschützt wird, um zu amüsieren und Leser zu gewinnen, nicht um das Triviale und Sentimentale zu fördern, nicht um dem Publikum immer das zu geben, was es gerade will, sondern um über Gefahren und Möglichkeiten zu informieren, um aufzurütteln und zu reflektieren, um unsere Krisen festzustellen und unsere Möglichkeiten aufzuzeigen, um zu führen, zu formen, zu bilden, und manchmal sogar die öffentliche Meinung herauszufordern. Das bedeutet mehr Berichte und Analysen von internationalen Ereignissen, denn das alles ist heute nicht mehr weit weg, sondern ganz in der Nähe und zu Hause. Das bedeutet mehr Aufmerksamkeit für besseres Verständnis der Nachrichten sowie verbesserte Berichterstattung, und es bedeutet schließlich, dass die Regierung auf allen Ebenen ihre Verpflichtung erfüllen muss, Sie mit den bestmöglichen Informationen zu versorgen und dabei die Beschränkungen durch die nationale Sicherheit möglichst gering zu halten…
So ist es die Presse, die Protokollführerin der Taten des Menschen, die Bewahrerin seines Gewissens, die Botin seiner Nachrichten, in der wir Stärke und Beistand suchen, zuversichtlich, dass mit Ihrer Hilfe der Mensch das sein wird, wozu er geboren wurde: frei und unabhängig.“
***

Freitag, 29. Mai 2020

29.05.2020 - Dagegen

Medien-Konkurrenz
Es ist eine Todsünde des Journalismus, den Leser intellektuell zu unterschätzen und deswegen intellektuell zu unterfordern. Die Berichterstattung über Verschwörungstheorien ist dafür ein Paradebeispiel: Aluhutträger, Gesundbeter und Reptiloid-Fans stehen nicht weit entfernt von legitimen Demonstranten und seltsamen «Wahrheitssuchern». Nach dem Wutbürger und dem Covidioten kommen wohl bald der «Freiheitsspinner» und der «Grundrechtsquerulant», falls noch jemand ein Framing in diese Richtung suchen sollte. Ein Leitartikler des «Spiegels» stellte einigen Demonstranten per Ferndiagnose das Attest aus, sie gehörten eigentlich in die Psychiatrie. Gewagte Worte aus der Relotius-Redaktion.
Geht es wirklich nur um die Bekämpfung von Bullshit oder vor allem um eine Imagepolitur der Medien, denen die Leser abhandenkommen? Ja, Ken Jebsen hat im Video «Gates kapert Deutschland» Fehler gemacht und diese auch eingeräumt. Doch der grösste Fehler, den Ken Jebsen wohl begangen hatte, war, gut drei Millionen Klicks für dieses Video auf Youtube bekommen zu haben. Er betreibt mit KenFM das grösste alternative Medienportal im deutschsprachigen Raum. Er ist also nicht nur ein gesellschaftliches Phänomen, das man mit allem Recht medial kritisch beäugen darf. Er ist auch ein Konkurrenzunternehmen. Hier kämpft auch eine alte Branche gegen eine neue: Die Telefonzellenbetreiber warnen vor der Gefährlichkeit des Mobilfunks. … (NZZ)

Donnerstag, 28. Mai 2020

28.05.20202 - Merkel

Keine Lust
BILD heute wegen DER GROSSE CORONA-ZOFF:
„Merkel hat keine Lust mehr auf die Ministerpräsidenten!“
Oder umgekehrt wird die volle Wahrheit daraus: „Die deutschen Ministerpräsidenten habe keine Lust auf die Kanzlerin!“

Montag, 25. Mai 2020

26.05.2029 - Tübingen


Friedrich Hölderlin: 
„An Zimmern“

Die Linien des Lebens sind verschieden,
Wie Wege sind, und wie der Berge Grenzen.
Was hier wir sind, kann dort ein Gott ergänzen
Mit Harmonien und ewigem Lohn und Frieden.

25.05.2020 - Kommunisten

Hass auf Revolution
Zwei Mal haben Deutsche in der DDR versucht die kommunistische Diktatur zu stürzen. 1953 wurde der Aufstand der demonstrierenden Bürger blutig vom Militär niedergeschlagen - zusammengeschossen. 1989 hat der Aufstand des deutschen Volkes gegen die kommunistische Diktatur geklappt. Darüber können wir deutsche Stolz. In Deutschland wurde erstmals eine demokratische Revolution gegen eine Diktatur geklappt. Darüber kann das deutsche Volk stolz sein ... nur die Linken, die Sozialisten und die Kommunisten hassen diese Revolution des Volks.
Sie lieben und verehren dagegen die kommunistischen Diktaturen in China, Venezuela, Vietnam, Nordkorea, Kuba, etc.

Sonntag, 24. Mai 2020

24.05.2020 - Polit-Autos

OB-Joggen
Welches Auto fährt der Oberbürgermeister in Heilbronn - auch wenn er zum Joggen?
Wenn er einen Audi A8 fährt, dann kostet das ... Preis: 95.750,- Euro ... bis 120.550,- Euro ... Dienstwagen ... mit Steuergeldern bezahlt Steuergeld ...
Seit Joseph Roth oder Ödön von Horváth hat sich bei den Sozis wenig geändert...
Morgen beginnt hier der Sozialistenkongreß ... Mit Schillerkragen! Mit dicken Frauen auf Plattfüßen! Und schwangeren Männern mit Staatssekretären-, Minister- und Oberbürgermeister-Automobilen zwischen 100.000 bis 150.000 Euro (Audi oder Mercedes).
Die Sozis reden lauter ... und haben nicht nur häßliche Kleider - obwohl sie 10.000 bsi 50.000 Euro pro Monat verdienen ... Gerechtigkeit ist ihr Motto - für Genossen und Kollegen. Schmierend gegenüber Kapitalisten und und Mächtigen ...

Samstag, 23. Mai 2020

23.05.2020 - Sauber und serös


Linke sind nicht besonders seriös
Focus: „Merkel richtet Videobotschaft an die Bürger: „Zumutung für die Demokratie“
Die FDJ-Göre Merkel kann (36 Jahre in der DDR-Diktaur gelebt) nicht mal richtig Deutsch sprechen. Halt ne Diktatur-Göre. Oder ... Nein, nein:
Merkel ist für Deutschland eine Zumutung - und auch für die deutsche Demokratie ist Merkel eine Zumutung.
Genauso ist Dave Eggers im Interview der Süddeutschen. Er behauptet in seinem Interview, die
"Amerikaner sind ganz generell politisch nicht besonders seriös"
Soso. Der amerikanische Schriftsteller über die Herausforderung, Donald Trump zum Präsidenten zu haben, Abstumpfung und darüber, warum so viele Menschen den Glauben an Fakten verloren haben. Aha.
Dumm, dümmer, besonders dümmer als diese linke Schriftsteller sind andere linke Schriftsteller. Siehe ...
„Briten sind ganz generell politisch nicht besonders seriös",
„Deutsche sind ganz generell politisch nicht besonders seriös",
„Franzosen sind ganz generell politisch nicht besonders seriös",
„Italiener sind ganz generell politisch nicht besonders seriös", etc.
Oder:
Linke Schriftsteller sind ganz generell politisch nicht besonders seriös.

Freitag, 22. Mai 2020

22.05.2020 - Zufall

Hitler und Kennedy
Eine Frage zum Thema „Zufall oder Notwendigkeit in Geschichte und Privatleben“ - Aufsatz einen Freundes ...
Seine Frage: „Warum gelang das Attentat auf Kennedy sofort, die 42 Attentate auf Hitler aber nicht?“
Meine schlichte Antwort:
Ich weiß nicht, ob das stimmt - mit dem Kennedy und dem ersten Attentat. Ich habe in dieser Frage nicht recherchiert. Hitler ist inseiner Wirkung auf die Menschen ist ein geniales Phänomen in der Geschichte, das ich nie richtig verstanden habe. Seit Jahrzehnten sehe ich nahezu täglich im deutschen Fernsehen Filme über Hitler und seine Generäle, seine Schauspieler, seine Hunde, seine Frauen, seine Jugend, seine gescheiterten Attentäter, etc. Wenn ich die zumeist Propagandafilmchen, dann hat das zwölf Jahre dauernde dritte Reich doch wirklich mehr als tausend Jahre angedauert. In den Seelen und den Köpfen der Menschen. Hitler hatte eine geschichtliche Wirkung auf Menschen wie Caesar oder Napoleon. Die 75 Jahre nach Hitler sind viel erfolgreicher und friedlicher für das Leben der Menschen, werden aber im TV-Gerät kaum beachtet. Ob in USA, Russland, Großbritannien, Frankreich, Italien oder muslimischen Ländern - die Wirkung ist beachtlich. Ich habe den Eindruck gewonnen, die Hitler-Gegner, ob Juden oder Kommunisten, schaffen täglich durch ihre tägliche Hass-Arbeit erst die Hitler-Vergötzung für die Gegenwart und Zukunft.

Donnerstag, 21. Mai 2020

21.05.2020 - Verbieten

Verbrechen
Nationalsozialisten und Kommunisten sind Feinde der Demokratie. Sie sollten von einer ordentlichen und demokratischen Gerichten verboten werden. Zumindest vom Verfassungsschutz beobachtet zu werden. Die Nazis wurden verboten ... sie hatten die erste deutsche Diktatur erschaffen ... Nazis sind Verbrecher. Die Kommunisten sollten verboten werden ... sie hatten die zweite die deutsche Diktatur erschaffen... Kommunisten sind verbrecher. Und gehören nicht als Mitglieder in einem Verfassungsgerichts. Das ist ein politischen Verbrechen der demokratischen Partei.

Mittwoch, 20. Mai 2020

20.05.2020 - Töten

Daimler-Betriebsrat in Lebensgefahr
Das erinnert an die Morde auf dem Bülowplatz in Berlin. Die Kommunisten Erich Mielke und sein Komplize Erich Ziemer hatten 1931 in Berlin die beiden Polizeibeamten Paul Anlauf und Franz Lenck erschossen.
Heute - Stuttgart: Nach dem Angriff auf drei Männer, die am Samstagnacht auf dem Weg zur Großdemonstration gegen die Corona-Maßnahmen auf dem Cannstatter Wasen waren, hat die Polizei nun mitgeteilt, dass eines der Opfer in Lebensgefahr schwebt. Dies wurde der Ermittlungsgruppe am Dienstag von den Ärzten bestätigt. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdelikts.
Noch ist für die Polizei offen, was der Hintergrund des Angriffs von Maskierten auf die drei Männer im Alter von 38, 45 und 54 Jahren am Samstag gegen 14 Uhr in der Mercedesstraße in Bad Cannstatt gewesen ist. Allerdings dürfte der Überfall gezielt gewesen sein. „Nach den bisherigen Zeugenaussagen sollen es zwischen 10 und 40 Angreifer gewesen sein“, sagt die Polizeisprecherin Monika Ackermann.
Das Opfer ist Daimler-Betriebsrat
Am Tatort sind zwei Schlagringe gefunden worden. Ob sie bei den massiven Schlägen und Tritten gegen die Opfer eingesetzt wurden, ist noch nicht nachgewiesen. Die Polizei stellt inzwischen klar, dass es bisher keine Hinweise gibt, dass Schusswaffen irgendwelcher Art eingesetzt worden seien. Dass die Täter in linksextremen, antifaschistischen Kreisen zu suchen sind, gilt in Ermittlerkreisen als sehr wahrscheinlich. Demnach hätten sie in ihren Opfern offenbar Gegner aus dem rechten Lager gesehen – und diese mutmaßlich auch gekannt.
Nach Informationen unserer Zeitung soll es sich bei dem lebensgefährlich verletzten Opfer um ein Daimler-Betriebsratsmitglied handeln. Der 54-Jährige soll Mitglied der rechten Arbeitnehmervertretung Zentrum Automobil sein, die sich als „Opposition der Monopolgewerkschaften“ sieht. Diese soll schon länger im Visier von Linksextremisten stehen. Hinweise werden über 07 11 / 89 90- 57 78 erbeten. STZ

Dienstag, 19. Mai 2020

19.05.2020 - Feldenkirchen


Corona-Proteste
Manche Demonstranten sind kein Fall für die Politik, sondern für die Psychiatrie
DER SPIEGEL-Leitartikel von Markus Feldenkirchen
Man kann mit der Arbeit der Bundesregierung in der Coronakrise unzufrieden sein und deswegen auf die Straße gehen - aber bitte aus den richtigen Gründen....


Mein Brief an den SPIEGEL:

Jene Menschen, die gegen die deutsche Corona-Diktatur demonstrierten, wollen Sie in den Psychiater schicken,


verehrter Herr Feldenkirchen. 

Ich habe selten so friedliche Demonstrationen gesehen wie derzeit an den Samstagen in Deutschland gesehen. Als Gegensatz dazu die gelben Westen-Demos in Frankreich, Demos in Venezuela, etc. Man muss diese Ansichten, die dort zu hören sind,  nicht mögen, aber die Vielfalt ist schon enorm und bunt.
Ihre Artikel und Kommentare im „Spiegel“ dagegen erinnern an Zeiten, in denen viktorianische Gouvernanten die Mitmenschen streng erziehen wollten - als dumme Polit-Schafe. Das waren Zeiten, Als die herrschende Eliten vor allem die Unterschichten zu braven Haustieren prügeln wollten.
Letztlich sind grausame Ergebnisse herausgekommen:
die braven Demos der Jugendlichen und Arbeiter oder Intellektuelle bei Nazis und den Kommunisten - oder die brutalen Demos der 68er, die im blutigen Terror in der Bundesrepublik mündeten.
In unserer Zeit sollte man kritisch das Verhalten von reichen und mächtigen Menschen beobachten - täglich. Sie führen selten etwas Gutes im Schilde. Auch Journalisten. Oder ... Siehe Obama und seine Geheimdienste, die deutsche Politiker abhörten. Oder jetzt die kommunistischen Politiker in China, die jeden Tag die Welt frech anlügen.
Ich hatte mal einen Merk-Satz über den amerikanischen Journalismus gelesen, den ich klug und witzig fand - und immer noch finde:
Eine Verlautbarung für die Presse einer Regierung sollte der Journalist zunächst als Lüge betrachten. Sollte sich bei seiner Recherche diese Regierungsverlautbarung  als Wahrheit herausstellte, umso besser für die funktionierende Demokratie.
Der „Spiegel“ war einmal ein kritisches Magazin in der deutschen Medien-Landschaft. Heute leider nicht mehr.
Der „Spiegel“ stellt sich vielmehr Woche für Woche als Haustier der Merkel-Regierung heraus. Eigentlich schade.
Mit freundlichen Grüßen
Jürgen Dieter Ueckert