Man kann mit der Arbeit der Bundesregierung in der Coronakrise unzufrieden
sein und deswegen auf die Straße gehen - aber bitte aus den richtigen Gründen....
Mein Brief an den SPIEGEL:
Jene Menschen, die gegen die deutsche Corona-Diktatur
demonstrierten, wollen Sie in den Psychiater schicken,
verehrter Herr Feldenkirchen.
Ich habe selten so friedliche Demonstrationen gesehen wie derzeit an den
Samstagen in Deutschland gesehen. Als Gegensatz dazu die gelben Westen-Demos in
Frankreich, Demos in Venezuela, etc. Man muss diese Ansichten, die dort zu
hören sind, nicht mögen, aber die Vielfalt ist schon enorm und bunt.
Ihre Artikel und Kommentare im „Spiegel“ dagegen erinnern an Zeiten, in denen
viktorianische Gouvernanten die Mitmenschen streng erziehen wollten - als dumme
Polit-Schafe. Das waren Zeiten, Als die herrschende Eliten vor allem die
Unterschichten zu braven Haustieren prügeln wollten.
Letztlich sind grausame Ergebnisse herausgekommen:
die braven Demos der Jugendlichen und Arbeiter oder Intellektuelle bei Nazis
und den Kommunisten - oder die brutalen Demos der 68er, die im blutigen Terror
in der Bundesrepublik mündeten.
In unserer Zeit sollte man kritisch das Verhalten von reichen und mächtigen
Menschen beobachten - täglich. Sie führen selten etwas Gutes im Schilde. Auch
Journalisten. Oder ... Siehe Obama und seine Geheimdienste, die deutsche
Politiker abhörten. Oder jetzt die kommunistischen Politiker in China, die
jeden Tag die Welt frech anlügen.
Ich hatte mal einen Merk-Satz über den amerikanischen Journalismus gelesen, den
ich klug und witzig fand - und immer noch finde:
Eine Verlautbarung für die Presse einer Regierung sollte der Journalist
zunächst als Lüge betrachten. Sollte sich bei seiner Recherche diese
Regierungsverlautbarung als Wahrheit herausstellte, umso besser für die
funktionierende Demokratie.
Der „Spiegel“ war einmal ein kritisches Magazin in der deutschen
Medien-Landschaft. Heute leider nicht mehr.
Der „Spiegel“ stellt sich vielmehr Woche für Woche als Haustier der
Merkel-Regierung heraus. Eigentlich schade.
Mit freundlichen Grüßen
Jürgen Dieter Ueckert
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