Dienstag, 19. Mai 2020

19.05.2020 - Feldenkirchen


Corona-Proteste
Manche Demonstranten sind kein Fall für die Politik, sondern für die Psychiatrie
DER SPIEGEL-Leitartikel von Markus Feldenkirchen
Man kann mit der Arbeit der Bundesregierung in der Coronakrise unzufrieden sein und deswegen auf die Straße gehen - aber bitte aus den richtigen Gründen....


Mein Brief an den SPIEGEL:

Jene Menschen, die gegen die deutsche Corona-Diktatur demonstrierten, wollen Sie in den Psychiater schicken,


verehrter Herr Feldenkirchen. 

Ich habe selten so friedliche Demonstrationen gesehen wie derzeit an den Samstagen in Deutschland gesehen. Als Gegensatz dazu die gelben Westen-Demos in Frankreich, Demos in Venezuela, etc. Man muss diese Ansichten, die dort zu hören sind,  nicht mögen, aber die Vielfalt ist schon enorm und bunt.
Ihre Artikel und Kommentare im „Spiegel“ dagegen erinnern an Zeiten, in denen viktorianische Gouvernanten die Mitmenschen streng erziehen wollten - als dumme Polit-Schafe. Das waren Zeiten, Als die herrschende Eliten vor allem die Unterschichten zu braven Haustieren prügeln wollten.
Letztlich sind grausame Ergebnisse herausgekommen:
die braven Demos der Jugendlichen und Arbeiter oder Intellektuelle bei Nazis und den Kommunisten - oder die brutalen Demos der 68er, die im blutigen Terror in der Bundesrepublik mündeten.
In unserer Zeit sollte man kritisch das Verhalten von reichen und mächtigen Menschen beobachten - täglich. Sie führen selten etwas Gutes im Schilde. Auch Journalisten. Oder ... Siehe Obama und seine Geheimdienste, die deutsche Politiker abhörten. Oder jetzt die kommunistischen Politiker in China, die jeden Tag die Welt frech anlügen.
Ich hatte mal einen Merk-Satz über den amerikanischen Journalismus gelesen, den ich klug und witzig fand - und immer noch finde:
Eine Verlautbarung für die Presse einer Regierung sollte der Journalist zunächst als Lüge betrachten. Sollte sich bei seiner Recherche diese Regierungsverlautbarung  als Wahrheit herausstellte, umso besser für die funktionierende Demokratie.
Der „Spiegel“ war einmal ein kritisches Magazin in der deutschen Medien-Landschaft. Heute leider nicht mehr.
Der „Spiegel“ stellt sich vielmehr Woche für Woche als Haustier der Merkel-Regierung heraus. Eigentlich schade.
Mit freundlichen Grüßen
Jürgen Dieter Ueckert

 

 

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