Die linke
Tageszeitung „taz“ übertrifft sich in diesen Tagen immer wieder aufs Neue.
Gerade hat eine Kolumne ihrer „Autor:in“ Hengameh Yaghoobifarah tagelang für
Schlagzeilen gesorgt, weil diese dort zur Entsorgung der Polizisten auf der
Müllhalde aufgerufen hatte - und sich kurz darauf via Redaktion hilfesuchend an
die Polizei wandte. (!)
Jetzt hat die taz
ein ganz anderes Problem entdeckt. Unter der Überschrift „Botanischer Sexismus:
#allmaletreesaretrash“ (alle männlichen Bäume sind Abfall)
empört sich die Autorin Viktoria Morasch in dem Blatt: „In vielen Städten
stehen vor allem männliche Bäume. Das ist ein Problem. Besonders für Allergiker
und alle, die etwas gegen Sexismus haben.“
Weiter heißt es
in dem Text: „Männlichkeit kann problematisch sein, toxisch: Dominanzverhalten,
ausschließende Machtstrukturen…Aber was ist mit Bäumen? Inzwischen wissen wir:
Die reden auch“, schreibt die Autorin: „Ich sage: Bäume haben zumindest ein
Problem, das wir auch haben, und das heißt Sexismus, botanischer Sexismus….Oft
ist es ja so, dass Diskurse aus den USA nach Deutschland rüberschwappen. So
auch hier. Der US-amerikanische Gärtner Tom Ogren hat die theoretische
Grundlage geschaffen und herausgefunden: Wir Menschen sind schuld am Sexismus,
auch am botanischen – und wir leiden darunter.“ ....
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