Die große Transformation
Diese deutsche Großmannssucht ist noch nie gut ausgegangen (siehe zwei braune und rote Diktatur... und auch mit der rotgrünen und kommunistischen Diktatur).
Ein wenig, wollte man es freundlich betrachten, erinnert der Obergrüne und reiche Eliten-Millionär Joseph Fischer an Voltairs Pangloss. Wenn es am Ende des Romans „Candide oder der Optimismus“ heißt: »In dieser besten aller möglichen Welten sind alle Ereignisse miteinander verkettet, denn wären Sie nicht wegen ihrer Liebe zu Fräulein Kunigunde mit wuchtigen Fußtritten in den Hintern aus einem schönen Schlosse verjagt worden und nicht in die Hände der Inquisitoren geraten, hätten Sie nicht Amerika zu Fuß durchwandert und dem Baron einen tüchtigen Degenstich versetzt, ja, hätten Sie nicht alle Ihre Hammel aus dem guten Lande Eldorado eingebüßt, so würden Sie hier nicht eingemachte Zedratrinde und Pistazien essen.« »Vollkommen richtig,« erwiderte Candid, »aber wir müssen unseren Garten bestellen.«“ ...
Wenn
Sozialalchimisten wie Lenin oder Mao die Große Transformation vermasselten,
dann hatte stets die Menschheit Pech gehabt. Was Pflastersteine nicht
vermochten, soll jetzt Covid 19 vollbringen, nämlich die Weltrevolution. Noch
nie war man dem Ziel einer rotgrünen Ökodiktatur so nahe wie heute. Weil aber
der Begriff Weltrevolution nicht mehr zeitgemäß ist, wird stattdessen der
Begriff Große Transformation benutzt. Nicht nur von Joseph Fischer. Nicht nur
von den Linken. Nicht nur von den Grünen. Nicht nur von der Bundeskanzlerin.
Nicht nur von der EU- und UN-Administration, sondern auch vom
Weltwirtschaftsforum in Davos. Sie alle wünschen sich die Überwindung des
Kapitalismus, übrigens auch der sozialen Marktwirtschaft. Die einen nennen das
Ökosozialismus, die anderen haben lieber noch keinen Namen dafür, den Damen und
Herren der Finanzwirtschaft und des Weltwirtschaftsgipfel in Davos ist der Name
für die neue Grüne Blase, mit der sie Billionen verdienen wollen, weit mehr als
mit dem Hausbaukrediten und den Derivaten in den 2000er Jahren, gleichgültig,
sollen es die Aktivisten benennen, wie sie wollen, solange die Bürger immer
mehr bezahlen, wie man es an der sogenannten Energiewende in Deutschland
beobachten kann. Die Synthese aus Sozialismus und Kapitalismus, die man sich in
Davos vorstellt, heißt Kasernenkommunismus für die Bürger,
Hochfinanzkapitalismus für die sogenannte Elite. ... (Tichy)
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