Dienstag, 28. Juli 2020

28.07.2020 - Hass

Der USA-Hass der gewissen Deutsche hat Tradition:


Vor allem in den beiden Diktaturen - braun- und rotlackiert

Und heute ...

Trump und die deutsche Öffentlichkeit. Was ist in der Bundesrepublik siebzig Jahre nach Marshallplan und Berlin-Blockade, sechzig Jahre nach Kennedys Berlin-Bekenntnis, dreißig Jahre nach Bushs Beförderung der Deutschen Einheit los? Sind viele Deutsche verrückt geworden? Glauben sie tatsächlich, ihre Freiheit und Demokratie seien ohne die Vereinigten Staaten eines Donald Trump oder seiner spätestens 2025 kommenden Nachfolger sicher? Donald Trump ist der gewählte Präsident einer Demokratie mit Gewaltenteilung. Eine Gewaltenteilung, die ihre Existenz dem Präsidenten regelmäßig ›beweist‹.

Zur Erinnerung: Der Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland mischte sich in den US-Wahlkampf ein und zieh den Präsidentschaftskandidaten Trump im Sommer 2016 einen ›Hassprediger‹. Nach Trumps Wahlsieg verweigerte ihm dieser Bundespräsident zunächst die Gratulation und äußerte stattdessen seine Sorgen über den kommenden Mann im Weißen Haus. Mit den Potentaten dieser Welt pflegt der amtierende Bundespräsident freundlicher umzugehen. Bundeskanzlerin Merkel distanzierte sich vom neuen US-Präsidenten listiger. Sie gratulierte dem Wahlsieger und erinnerte ihn im Stil einer deutschen Schulmeisterin von oben herab an die gemeinsamen Werte. Beiden, dem Bundespräsidenten und der Bundeskanzlerin, waren die transatlantischen Irritationen anscheinend egal, ihre Botschaften fußten auf der Echo-Gewissheit in der Heimat: Was sie vermeintlich Donald Trump ins Stammbuch schrieben, schrieben sie faktisch den Deutschen daheim in die Benimm-Regeln.

Für die vierte Gewalt, die deutsche veröffentlichte Meinung scheint nur ein toter US-Republikaner ein guter US-Republikaner sein zu können. Barack Obama konnte Raketen und Drohen schicken, wohin er wollte, seinem Ansehen schadete das nicht. Donald Trump kann Raketen und Drohnen in den Arealen lassen, wie er will, nützen tut ihm das hierzulande überhaupt nichts.


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