Der USA-Hass der gewissen Deutsche hat Tradition:
Vor allem in den beiden Diktaturen - braun- und rotlackiert
Und heute ...
Trump und die deutsche Öffentlichkeit. Was ist in der Bundesrepublik
siebzig Jahre nach Marshallplan und Berlin-Blockade, sechzig Jahre nach
Kennedys Berlin-Bekenntnis, dreißig Jahre nach Bushs Beförderung der Deutschen
Einheit los? Sind viele Deutsche verrückt geworden? Glauben sie tatsächlich,
ihre Freiheit und Demokratie seien ohne die Vereinigten Staaten eines Donald
Trump oder seiner spätestens 2025 kommenden Nachfolger sicher? Donald Trump ist
der gewählte Präsident einer Demokratie mit Gewaltenteilung. Eine
Gewaltenteilung, die ihre Existenz dem Präsidenten regelmäßig ›beweist‹.
Zur Erinnerung: Der Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland mischte
sich in den US-Wahlkampf ein und zieh den Präsidentschaftskandidaten Trump im
Sommer 2016 einen ›Hassprediger‹. Nach Trumps Wahlsieg verweigerte ihm dieser
Bundespräsident zunächst die Gratulation und äußerte stattdessen seine Sorgen
über den kommenden Mann im Weißen Haus. Mit den Potentaten dieser Welt pflegt
der amtierende Bundespräsident freundlicher umzugehen. Bundeskanzlerin Merkel
distanzierte sich vom neuen US-Präsidenten listiger. Sie gratulierte dem
Wahlsieger und erinnerte ihn im Stil einer deutschen Schulmeisterin von oben
herab an die gemeinsamen Werte. Beiden, dem Bundespräsidenten und der Bundeskanzlerin,
waren die transatlantischen Irritationen anscheinend egal, ihre Botschaften
fußten auf der Echo-Gewissheit in der Heimat: Was sie vermeintlich Donald Trump
ins Stammbuch schrieben, schrieben sie faktisch den Deutschen daheim in die
Benimm-Regeln.
Für die vierte Gewalt, die deutsche veröffentlichte Meinung scheint nur ein
toter US-Republikaner ein guter US-Republikaner sein zu können. Barack Obama
konnte Raketen und Drohen schicken, wohin er wollte, seinem Ansehen schadete
das nicht. Donald Trump kann Raketen und Drohnen in den Arealen lassen, wie er
will, nützen tut ihm das hierzulande überhaupt nichts.
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