Mittwoch, 24. Juni 2020

24.06.2020 - Vier Notizen


Angeblich wusste niemand etwas
Die „pädosexuelle“Verbrechen waren Erziehung-Ideologe
von SPD und Grünen in Berlin
Immer wieder wurde behauptet, niemand habe von den Vorfällen wissen können. Wer die Schriften von Kentler liest, die sehr eindeutig auf eine Legitimierung pädosexueller Handlungen abzielen, mag allerdings kaum glauben, es sei nicht klar gewesen, wes Geistes Kind der Mann ist. Allein war er mit diesen Positionen nicht: Berlin avancierte in den siebziger Jahren zum Zentrum der Bildungsreform und antiautoritären Erziehung, unter deren Deckmantel die Emanzipation und vermeintliche Freiheit der Kinder in Missbrauch übersetzt werden konnte.
Als Regierender Bürgermeister rief Willy Brandt den Planungsausschuss zur Gründung des PZ ins Leben; ihm gehörte auch Hellmut Becker an, der seinerzeit das neugegründete Institut für Bildungsforschung in der Max-Planck-Gesellschaft leitete. Sein Name erlangte nach den Missbrauchsskandalen in der Odenwaldschule traurige Berühmtheit. Nicht von ungefähr verweisen denn auch die Hildesheimer Forscher auf Verflechtungen zwischen der Odenwaldschule und der Berliner Senatsverwaltung, die offenbar nicht nur in Berlin, sondern im gesamten Bundesgebiet Pflegekinder in die Obhut von pädophilen Männern gegeben hat.
Das Gutachten lässt keinen Zweifel: Es gab Signale, die „zur Beendigung der Pflegestelle hätte führen müssen und auf Verfehlungen gegen die Vorschriften zur Pflegekinderhilfe hinweisen“. Zeitzeugen hätten bestätigt, dass das „Kentler-Modell“ in der Senatsverwaltung bekannt gewesen und mitunter auch in Bezirksjugendämtern auf Akzeptanz gestoßen sei. ... (FAZ)

Das Hassblatt taz
Warum bringt die „taz“, die sonst gerne gegen „Hass im Netz“ anschreibt, Texte, die – mit vertauschten Feindbildern, ansonsten wortgleich – in rechten Hetzblättern stehen könnten? Geht es ums Aufheizen des Diskurses um jeden Preis, wie man es der Konkurrenz, namentlich Springer, mit dem Gestus der Erhabenheit vorwirft? Von ihrer scheinbaren moralischen Überlegenheit will die „taz“ nicht lassen, wie sich auf unsere Anfrage zeigt: Die Bezeichnung von Menschen als Müll widerspreche dem Selbstverständnis der Zeitung. Manchmal vergreife Satire sich in der Wortwahl.
Fazit:
Satire ist jetzt also ein stumpfe Aneinanderreihung von Beleidigungen, Unterstellungen, verbunden mit der Absprechung von Grundrechten einer Berufsgruppe. Klar - der taz ist halt ein übles Hetzblatt geworden... typisch grün-sozialistisch ...inhuman ....

Hässliche Fratze
Satire ist jetzt also - siehe den ekelhaften taz-Kommentar - eine stumpfe Aneinanderreihung von Beleidigungen, Unterstellungen, etc.
Die taz setzt in einer Sprache, die es seit 1945 nicht mehr gegeben hat, Menschen mit Müll gleich. Leben wir wirklich noch in einer freiheitlich-liberalen Demokratie - mit dieser grün-sozialistischen/ kommunistischen Sprache, die wir aus DDR und Sowjetunion schon kennen ... und von den Nazis von 1933 bis 1945 in Deutschland ... taz = Völkischer Beobachter / Neues Deutschland.
Genauer: Wie schrankenlos sich Teile der linken Szene der Nazi-Sprache bemächtigen, dokumentierte ausgerechnet die linke Tageszeitung taz. Von „links, witzig, klug“, wie sie in progressiven Kreisen gelobt wird, war nichts zu lesen, als die Kolumnistin Hengameh Yaghoobifarah Platz für einen vermeintlich satirischen, aber vor allem volksverhetzenden Text unter der Überschrift „All Corps are berufsunfähig“ einräumte.
Der intellektuell und sprachlich unterirdische Text gipfelte in der Forderung, dass man die 250.000 Polizisten mit ihrem „Fascho-Mindset“ nicht in anderen Berufen unterbringen, sondern nur unter „ihresgleichen“ auf der Mülldeponie entsorgen könnte. Das ist Nazi-Sprech und ein Beleg dafür, wie nahe sich Linke und Rechte manchmal in der Wahl ihrer Sprache und Denkmuster sind.

Die neue, trübe taz
«Wir schreiben für Leser*innen. Nicht für Klicks.» Wer im Netz einen Artikel der «TAZ» lesen will, liest jedes Mal zuerst diese Parole. Dann kann man entscheiden, ob man für die Lektüre bezahlen möchte oder nicht. Wenn der Slogan stimmt, dann geht die Redaktion der Berliner Zeitung offenbar davon aus, dass ihre Leserschaft einen tiefsitzenden Hass auf die Polizei hat. Anders lässt sich auf den ersten Blick kaum erklären, dass ein Text wie «All cops are berufsunfähig» den Segen der Redaktion erhalten hat. Darin macht sich die Kolumnistin Hengameh Yaghoobifarah unter dem Eindruck der «Black Lives Matter»-Proteste Gedanken darüber, was mit den 250 000 Polizeibeamten im Land geschehen müsste, wenn man ihre Institution auflösen würde.
Polizisten könne man nicht einfach in neue Berufe stecken, erklärt die Autorin und schreibt von einem «Fascho-Mindset». Dann geht sie verschiedene Branchen durch, die allesamt nicht infrage kämen. «Post ausliefern lassen? Niemals. Zwischen Büchersendung und Schuhbestellung passt immer eine Briefbombe.» Gastronomische Betriebe seien wegen Vergiftungsgefahr tabu, Gartencenter auch, weil «zu nah an völkischen Natur- und Landideologien». Selbst Keramik dürfe man solche Menschen nicht bemalen lassen, weil sie «unter der Hand Hakenkreuz-Teeservice herstellen» und mit den Einnahmen «das nächste Terrornetzwerk querfinanzieren» könnten. Ihr, Yaghoobifarah, falle nur eine Option ein: die Mülldeponie. Nicht als Müllmänner und -frauen, sondern auf der Halde, wo sie von Abfall umgeben seien, also von «ihresgleichen». (NZZ)

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