Dabei hatte sich das Virus bereits im Januar in mehreren Ländern ausgebreitet – als die WHO noch behauptete, es sei nicht übertragbar. Nach Medienberichten soll Peking außerdem von fünfzig Prozent mehr Infektionen wissen, als gemeldet wurden – die WHO jedoch behauptet, China habe alle Fälle gemeldet.
Vermutet wird auch, dass in Wuhan viel mehr Menschen gestorben sind. Auf die Frage, ob China Informationen verheimliche, erklärte WHO-Experte Bruce Aylward hingegen: „Nein, das machen sie nicht.“
Peking zeige, wie die Welt auf das Virus reagieren sollte – und dass
eine Eindämmung möglich sei, erklärten WHO-Fachleute. „Es ist nicht
überraschend, dass so etwas wirkt“, sagt hingegen Richard Neher,
Virologe an der Uni Basel. Was die WHO ignorierte und wozu sie keine
Daten sammelte, ist entscheidend: die Nebenwirkungen der Schritte. (Tagesspiegel)
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