Als die Covid-19-Pandemie begann zogen viele Vergleiche zur herkömmlichen Grippe, die angeblich gefährlicher sei als das neuartige Coronavirus. Die aktuellen Zahlen zeigen, das dem nicht so ist. In Deutschland gibt es derzeit 62.888 bestätigte Coronavirus-Infektionen, 537 Menschen sind bisher an Covid-19 gestorben. Wie der Grippe-Monitor der Funke Mediengruppe zeigt, sind in der aktuellen Grippesaison in Deutschland 165.036 bestätigte Fälle gemeldet.
Die Grippesaison geht vom 30.9.2019 bis zum 17.5.2020. Gestorben sind seit Beginn der Saison insgesamt 265 Menschen, also deutlich weniger als an Covid-19. Es erkranken allerdings deutlich mehr Menschen an Influenza als Fälle bestätigt werden. Die gemeldeten Fallzahlen erfassen nach Einschätzung des Robert-Koch-Instituts (RKI) nur einen Bruchteil der an Influenza erkrankten und gestorbenen Personen. Die Schätzungen des RKI sind daher deutlich höher als die Zahlen, die der Grippe-Monitor verwendet. Allerdings ist auch die Dunkelziffer der Infektionen mit dem Coronavirus möglicherweise hoch.
Für Aufsehen sorgte in den vergangenen Tagen die Schätzung des RKIs, dass 25.000 Menschen an der Grippe in der Saison 2017/18 verstorben seien. Diese Zahl wird genutzt, um die Grippe als gefährlicher als das Coronavirus darzustellen. Die Zahl des RKI ist allerdings nur eine Schätzung. Zudem ist sie im Vergleich mit anderen Jahren außergewöhnlich hoch. Die Zahlen der Influenza-Toten bei einzelnen Grippewellen können laut RKI stark schwanken, von mehreren hundert bis über 20.000. (TAGESPIEGEL)
Peter Henschel Dies
muss angezweifelt werden, zumal die ganzen Sterbestatistiken mit aller
Vorsicht zu geniessen sind, da Totenscheine oftmals sehr oberflächlich
ausgestellt werden. Dazu kommt noch, dass die sogenannten Corona-Toten
meistens nicht an sondern mit Corona gestorben sind!
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