Den Eindruck mag gewinnen, wer viele gängige Medien verfolgt und ARD oder ZDF. Deren Kontrollmechanismen scheinen ausgeschaltet oder in Richtung Propaganda umgeschaltet. Diesen Eindruck gewinnt, wer deren Berichterstattung in aller ihren Nachrichten vom Wochenende auf die griechische Grenze verfolgt.
Dabei werden im kurzen Schwenk die offensichtlich von der Türkei gesteuerten und ganz offiziell in Gang gesetzten Marodeure gezeigt. Sie werfen Steine, haben Abschussgeräte für Tränengas in Händen und Gasmasken vor dem Gesicht. Schon im Ton aber ist von der angeblich brutalen griechischen Grenzpolizei die Rede. Dass es sich offensichtlich um von der Türkei gesteuerte Vorformen militärischer Angriffe handelt – davon ist nur im Nebensatz die Rede, dafür aber immer nur von „Flüchtlingen“.
Aber die Fehllinformation geht weiter. Es werden Verbindungen gezogen
zu den tatsächlich schwer betroffenen Zivilisten in Idlib. Außen vor
bleibt, dass deren Lage so verheerend ist, weil die Türkei in Syrien
Krieg führt, islamistische Terroristen unterstützt und den Konflikt
weiter anheizt. Die bemitleidenswerten Opfer türkischer, syrischer und
russischer Politik im syrischen Idlib aber stehen nicht an der Grenze zu
Griechenland. An der attackieren ganz offensichtlich in der Mehrzahl
junge Männer aus Afghanistan, Pakistan und nordafrikanischen Ländern die
Grenze.
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