Corona-Impfung
Im Ethikrat denkt man über eine „Todesstrafe light“ nach
Von Henryk M. Broder
„Der Grad der Verrohung einer Gesellschaft hängt auch mit dem Grad der Bedrohung zusammen“, warnt Henryk M. Broder.
Wolfram Henn, ein Humangenetiker an der Universität des Saarlandes und Mitglied im Deutschen Ethikrat, hat einen offenen Brief an Corona-Impfverweigerer geschrieben, in dem er diese auffordert, im Krankheitsfall auf alle Notfallmaßnahmen zu verzichten.
Würde eine solche Idee politisch umgesetzt, könnte sie „Verordnung zum Schutz der Volksgemeinschaft vor Parasiten und Schmarotzern“ heißen. Es wäre kein absolutes Novum in der deutschen Geschichte, aber doch eine Novität für einen Rechsstaat ... WELT
"Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hatte ursprünglich einen Immunitätsausweis geplant, ähnlich dem Impfpass. Wegen des Widerstands der SPD legte Spahn sein Vorhaben im Mai allerdings zunächst auf Eis und bat den Deutschen Ethikrat um eine Stellungnahme.
Dem Ethikrat gehören aktuell 24 Expertinnen und Experten aus den Bereichen Recht, Medizin, Philosophie, Biologie, Theologie sowie der Pflege an. Sie beraten Regierung und Parlament in ethisch brisanten Fragen." MDR
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