Zerstörung der Gesellschaft
Also mal langsam. In diesem Land steht doch nichts höher im Kurs als die Entschlossenheit, auch noch dem hinfälligsten Greis und anfälligsten Vorerkrankten einen Platz am Beatmungsgerät zu sichern. Vorausgesetzt, die Diagnose lautet Covid-19. Denn alles andere hat still zu stehen, um Leben zu retten. Man könnte das, vorsichtig formuliert, für absurd halten. Aber so ist es. Die Gesellschaft zerstört Existenzen, ruiniert Lebensleistungen, entmündigt den Bürger bis in sein Privatleben hinein für dieses eine, große Ziel: Leben um jeden Preis. Niemand soll wegen Covid-19 auch nur einen Tag früher sterben müssen. Die „Übersterblichkeit“, falls überhaupt messbar, erfasst freilich nicht bloß Opfer des Virus, sondern auch Opfer der Virus-Politik. Studien belegen die Zunahme von Krebserkrankungen, Schlaganfällen und Herzinfarkten mit tödlichem Ausgang im ganz auf Corona fixierten Land, sei es aus medial geschürter Angst, sei es aus schierer Not, sei es aus Verzweiflung oder auch nur, weil die Betten für Covid-19-Fälle reserviert leer bleiben. (Tichy / Herles)
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