04.06.2019
Grüner Terror
Während Wolfgang Schäuble bei der Veranstaltung „Jugend und Parlament“ eine Rede hielt, stellten sich 20 Jugendliche vor dem Rednerpult tot. Unterstützung bekamen sie vom Netzwerk Fridays for Future.
Junge Aktivisten haben ein Jugend-Planspiel im Bundestag für eine Protestaktion gegen die aktuelle Klimapolitik genutzt. Während einer Rede von Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble zum Abschluss der Veranstaltung „Jugend und Parlament“ legten sich am Dienstag rund 20 Jugendliche vor dem Rednerpult auf den Boden und stellten sich tot.
Mit dem sogenannten Die-In wollten sie Druck auf die Bundesregierung machen und betonen, wie drastisch die Lage sei, sagte der Aktivist Maximilian Reimers. CDU-Mitglied Wolfgang Schäuble stehe symbolisch für eine verfehlte Klimapolitik. „Wir sehen nicht, dass diese Koalition die schwerste Krise der Menschheit ernst nimmt.“
Andere Teilnehmer quittierten die Aktion mit Buh-Rufen. Ein Jugendlicher entriss den Demonstranten ihr Transparent mit der Aufschrift „Eure Klimapolitik = Katastrophe“. Schäuble reagierte gelassen auf die Aktion und sagte: „Bleiben Sie ruhig liegen. Ich sage allerdings, morgen Mittag um 12.00 Uhr muss ich hier die Sitzung des Bundestags eröffnen, und bis dahin sollten Sie sich entfernt haben.“
Das Netzwerk Fridays for Future unterstützte den Protest ebenso wie die Jugendorganisation der Grünen.
So teilte die Grüne Jugend ein Video der Aktion bei Twitter. Dazu schrieb sie: „Tumult im #Bundestag! #FridaysForFuture geht den nächsten Schritt und trägt den Überlebenskampf ins Parlament. Volle Unterstützung!“ ...
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