Freitag, 6. November 2020

06.11.2020 - Islam-Stammeln

Nach dem Attentat von Nizza herrscht in den Kirchen nur betretenes Schweigen oder gesammeltes Stammeln

Ein Islamist ermordete drei Menschen in einer Basilika. Obwohl Christen attackiert wurden, wollen deutsche Bischöfe die Tat nicht präzise benennen. Lieber betreibt man eine Täter-Opfer-Umkehr.

Nach dem brutalen Mord von drei Menschen in der Basilika von Nizza vermeiden führende deutsche Kirchenvertreter das Wort «Islam» gezielt.

Nach dem brutalen Mord von drei Menschen in der Basilika von Nizza vermeiden führende deutsche Kirchenvertreter das Wort «Islam» gezielt.

Es war eine monströse Tat, und sie geschah in einer Kirche: In der katholischen Basilika Notre-Dame von Nizza wurden am Mittwoch drei Menschen ermordet – zwei Frauen und der Küster. Eine der beiden Frauen wurde während des Gebets geköpft. Mutmasslicher Täter ist ein 21-jähriger Tunesier, der im September 2019 über Lampedusa nach Europa eingereist sein soll. Zeugen berichten, der Mann habe in der Kirche «Allahu akbar» gerufen. Selbst für hartgesottene Politiker und für vom Dauerfeuer der Corona-Nachrichten ermüdete Medienkonsumenten sprengt ein solches Verbrechen jedes menschliche Mass. Barbarische Tötungsarten, wie man sie vom Islamischen Staat kennt, sind endgültig in Frankreich und damit in Europa angekommen. Dennoch regiert in weiten Teilen der Öffentlichkeit routinierte Betroffenheit oder verdruckstes Schweigen – auch und gerade in den Kirchen. ... NZZ

 

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