Böser Washington, guter Mohamed
Wie viel Doppelmoral und Heuchelei steckt hinter der aktuellen
Anti-Rassismus-Bewegung und ihren Anhängern und Unterstützern? Dieser Frage
wollte der US-Filmemacher Ami Horowitz nachgehen, den seine Gegner als
"rechts" brandmarken. Der Amerikaner startete ein Experiment: Er bat
Passanten in einer US-Großstadt um Unterschriften für das Abreißen von
Denkmälern des Gründervaters der USA, George Washington. Mit der Begründung,
dieser sei ein Sklavenhalter gewesen. Wie die offenbar verdeckt aufzeichnende
Kamera zeigt, reagierten die Passanten mit großem Wohlwollen und schienen fast
schon begierig darauf, ihre Unterschrift abzugeben. Manche drückten ihre
Begeisterung für die Sache - den Protest gegen Washington - noch gesondert aus.
Das Bild änderte sich schlagartig, als Horowitz dann darum bat, auch für den
Abriss von Denkmälern eines anderen Sklavenhalters zu unterschreiben - des
Propheten Mohamed, des Gründers des Islam. In dem Film weigern sich alle
Passanten. Einige rennen fast schon fluchtartig davon. Das Argument von
Horowitz, dass Mohamed aber doch auch Sklaven gehabt habe, genauso wie
Washington, schienen viele kaum zu Ende anhören wollen.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen