Das ist eine kriminelle Karriere … klar
George Floyd war am 25. Mai bei einem brutalen Polizeieinsatz gestorben, nachdem der weiße Polizist Derek Chauvin ihm mehr als acht Minuten lang sein Knie in den Hals gedrückt hatte. Der 46jährige habe versucht, mit einem gefälschten Zwanzigdollarschein Zigaretten zu kaufen, begründete die Polizei den Einsatz.
Floyd saß bereits mindestens fünfmal im Gefängnis, war jedoch seit seiner letzten Entlassung nicht mehr straffällig geworden. Laut offiziellen Dokumenten verurteilte ihn ein Gericht in den neunziger Jahren wegen Diebstahls und Drogenverkaufs zweimal. Unklar ist jedoch, ob er für diese Straftaten jemals ins Gefängnis mußte. Im August 1998 wurde er wegen eines Diebstahls angeklagt. Anschließend saß Floyd eine zehnmonatige Haftstrafe in Harris County im US-Bundesstaat Texas ab. Vier Jahre später wurde er wegen Hausfriedensbruch verhaftet und zu 30 Tagen im Gefängnis verurteilt. Im Oktober 2002 mußte er wegen Kokainbesitzes acht Monate in Haft. Für dasselbe Vergehen wurde er im Dezember 2005 zu einer zehnmonatigen Gefängnisstrafe verurteilt.
Raubüberfall auf Schwangere
Als Anführer eines gewaltsamen Einbruchs hatte sich Floyd 2007 schuldig bekannt, in das Haus einer schwangeren Frau eingedrungen zu sein, eine Waffe auf ihren Bauch gerichtet und das Gebäude nach Drogen und Geld durchsucht zu haben, wie Gerichtsakten zeigen. Für den bewaffneten Raubüberfall wanderte er 2009 für fünf Jahre ins Gefängnis und zog nach seiner frühzeitigen Haftentlassung 2013 ein Jahr später nach Minneapolis, um ein neues Leben zu beginnen. Tatsächlich hatte er sich seitdem nichts zuschulden kommen lassen und als Türsteher im Nachtklub „El Nuevo Rodeo“ gearbeitet.“
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