Freitag, 17. April 2020

17.04.2020 - China

Labor-Waffe
Noch immer glauben viele Menschen, dass Sars-CoV-2 im Labor gezüchtet wurde. In den USA will der Generalstabschef das nicht ausschließen. Ein Faktencheck zum Coronavirus, das die Welt erfasste.
Die Hypothese kam fast zeitgleich mit dem Erreger auf: Seit Monaten schwirrt die Behauptung herum, das neuartige Coronavirus sei gar nicht natürlichen Ursprungs, sondern menschengemacht – als eine Art Biowaffe. Ist da etwas dran?
US-Generalstabschef Mark Milley jedenfalls schloss am Dienstag nicht aus, dass das Virus aus einem chinesischen Labor stammt. „Wir haben viele Geheimdienste gehabt, die sich das genau angesehen haben“, sagte Milley bei einer Pressekonferenz mit US-Verteidigungsminister Mark Esper. „Ich würde an dieser Stelle einfach sagen: Es ist nicht eindeutig.“ Das Gewicht der Beweise gehe zwar in Richtung eines natürlichen Ursprungs. „Aber wir wissen es nicht genau.“
Milley war zuvor von einer Journalistin gefragt worden, ob Hinweise für die Annahme vorlägen, dass das neuartige Coronavirus aus einem chinesischen Labor stamme und versehentlich freigesetzt worden sei.
WELT-Autorin Antje Schippmann meint, "diese WHO gefährdet uns."
Ein Auszug: "Wie geht die Weltgesundheitsorganisation (WHO) mit kritischen Fragen um? Als WHO-Vertreter Bruce Aylward in einem Skype-Interview nach Taiwan gefragt wurde, tat er einfach so, als würde er die Frage nicht hören und legte auf. Aylward hat im Februar die WHO-Mission nach Wuhan geleitet und danach zur Freude chinesischer Staatsmedien erklärt, dass China „sehr, sehr gut“ mit dem Ausbruch umgehe. „Wenn ich Covid-19 hätte, würde ich in China behandelt werden wollen.“ China ist eine Überwachungsdiktatur, in der ein Menschenleben nicht viel zählt. Eine Million Uiguren sitzen in Arbeitslagern, Ärzte werden bedroht, Journalisten verhaftet. Das Regime schert sich nicht um multilaterale Abkommen und auch nicht um die Meldevorgaben der WHO. Wie schon 2003 bei Sars versuchte es auch bei Covid-19 mit allen Mitteln, den Ausbruch zu vertuschen. Viele Wochen gingen verloren, in denen sich die Gesundheitssysteme weltweit auf das Virus hätten vorbereiten können. 1,6 Millionen Infektionen und 100.000 Tote später hat die WHO kein kritisches Wort gegenüber Peking verloren, nicht einmal Ambivalenz angedeutet. Mehr noch: WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus lobte das Regime von Xi Jinping für seine „Führung“ und „Transparenz“ und riet lange von Handels- und Reisebeschränkungen ab, die die chinesische Wirtschaft belastet hätten." Den vollständigen Kommentar finden Sie hier:
https://www.welt.de/…/Coronakrise-und-WHO-Diese-Weltgesundh…

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen