Labor-Waffe
Noch immer glauben viele Menschen, dass Sars-CoV-2 im
Labor gezüchtet wurde. In den USA will der Generalstabschef das nicht
ausschließen. Ein Faktencheck zum Coronavirus, das die Welt erfasste.
Die Hypothese kam fast zeitgleich mit dem Erreger auf: Seit Monaten
schwirrt die Behauptung herum, das neuartige Coronavirus sei gar nicht
natürlichen Ursprungs, sondern menschengemacht – als eine Art Biowaffe.
Ist da etwas dran?
US-Generalstabschef Mark Milley jedenfalls schloss
am Dienstag nicht aus, dass das Virus aus einem chinesischen Labor
stammt. „Wir haben viele Geheimdienste gehabt, die sich das genau
angesehen haben“, sagte Milley bei einer Pressekonferenz mit
US-Verteidigungsminister Mark Esper. „Ich würde an dieser Stelle einfach
sagen: Es ist nicht eindeutig.“ Das Gewicht der Beweise gehe zwar in
Richtung eines natürlichen Ursprungs. „Aber wir wissen es nicht genau.“
Milley war zuvor von einer Journalistin gefragt worden, ob Hinweise für
die Annahme vorlägen, dass das neuartige Coronavirus aus einem
chinesischen Labor stamme und versehentlich freigesetzt worden sei.
WELT-Autorin Antje Schippmann meint, "diese WHO gefährdet uns."
Ein Auszug: "Wie geht die Weltgesundheitsorganisation (WHO) mit
kritischen Fragen um? Als WHO-Vertreter Bruce Aylward in einem
Skype-Interview nach Taiwan gefragt wurde, tat er einfach so, als würde
er die Frage nicht hören und legte auf. Aylward hat im Februar die
WHO-Mission nach Wuhan geleitet und danach zur Freude chinesischer
Staatsmedien erklärt, dass China „sehr, sehr gut“ mit dem Ausbruch
umgehe. „Wenn ich Covid-19 hätte, würde ich in China behandelt werden
wollen.“ China ist eine Überwachungsdiktatur, in der ein Menschenleben
nicht viel zählt. Eine Million Uiguren sitzen in Arbeitslagern, Ärzte
werden bedroht, Journalisten verhaftet. Das Regime schert sich nicht um
multilaterale Abkommen und auch nicht um die Meldevorgaben der WHO. Wie
schon 2003 bei Sars versuchte es auch bei Covid-19 mit allen Mitteln,
den Ausbruch zu vertuschen. Viele Wochen gingen verloren, in denen sich
die Gesundheitssysteme weltweit auf das Virus hätten vorbereiten können.
1,6 Millionen Infektionen und 100.000 Tote später hat die WHO kein
kritisches Wort gegenüber Peking verloren, nicht einmal Ambivalenz
angedeutet. Mehr noch: WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus lobte das
Regime von Xi Jinping für seine „Führung“ und „Transparenz“ und riet
lange von Handels- und Reisebeschränkungen ab, die die chinesische
Wirtschaft belastet hätten." Den vollständigen Kommentar finden Sie
hier:
https://www.welt.de/…/Coronakrise-und-WHO-Diese-Weltgesundh…
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