Montag, 2. März 2020

02.03.2020 - Stasi-Journalismus

Ost-West-Spione
In der DDR wurden Journalisten von der Stasi geführt ... und nicht nur die ... auch einige westdeutsche Journalisten bekamen ihre Befehle aus der Stasi-Zentrale in Ost-Berlin.
Es ist in der Szene bekannt, dass einige westdeutsche Journalisten ein Nebenjob bei deutschen Geheimdiensten haben - gut bezahlt. Man muss ja auch das Haus abbezahlen, die teure Ausbildung der Kinder und gelegentlich ein schönes Urlaub im Ausland finanzieren ... das war immer schon im deutschen Spießer-Journalismus ... beim Kaiser, in der Weimarer Republik, bei Nazis, den Kommunisten, den Alliierten und heute im Merkel-Land. Und das fällt nie auf ... weil eine „Eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus“ ... deshalb wird über die Stasi-Journalisten  in Ost und West kaum geschrieben ...
Denn ... sie waren ja Soldaten der Revolution ...
Also, was macht ein sozialistischer Journalist eigentlich wirklich? Augenfällig ist das Artikelschreibenund seine Bericht für seinen Gehemdienst - am Abend.
Davor jedoch steht die Recherche, also das Sammeln, Überprüfen, Einordnen und Verarbeiten von Informationen. Auf Befehl der Stasi.
Zu DDR-Zeiten nannte man dies den „journalistischen Arbeits- und Schaffensprozess“.
Die DDR-Journalistenausbildung fußte wesentlich auf der sowjetischen „Journalistik“, also der wissenschaftlichen Lehre vom Journalismus.
Wissenschaftlich sollte sie sein, zumindest stasi-akademisch war sie, die Ausbildung am „Roten Kloster“, der Sektion Journalistik an der Karl-Marx-Universität Leipzig. Sie war die einzige universitäre Ausbildungsstätte.
Preisfrage: Was stand nach der reinen Lehre an der Spitze dieses Arbeits- und Schaffensprozesses? Richtig: Die Linie der Partei. Nicht etwa das Ereignis, Tatsache, der Missstand. Sondern eine ideologische Vorgabe, „die Linie der Partei“.
Und heute? Die Freiheit der Journalisten ... Stasi-IM sind ja nicht von der Erde verschwunden ... Wo sind sie? In anderen (westdeutschen) Geheimdiensten untergetaucht?

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