Merkels DDR-Sozialismus
Es ist das Ende einer Entwicklung: Zunächst die Anbiederung bei der SPD, die Sozialdemokratisierung der Union unter Merkel. Aber wenn es denn nur das wäre. Merkel geht ihren Weg konsequent weiter. Jetzt ist die LINKE der Maßstab aller Dinge, das Ziel ihrer Bemühungen.
Sie hat aufgegriffen was in der DDR herrschende Lehre war, um die Vorherrschaft der SED zu sichern: den sogenannten „Anti-Faschismus“. In der DDR war der Antifaschismus Staats- und Geschichtsdoktrin. „Faschisten“, das war die BRD, ihre Politiker, ihre Unternehmen, die Bundeswehr, alle Institutionen wie Bundestag und Bundesverfassungsgericht. Dagegen richtete sich der Faschismusbegriff der DDR. Mit diesem Wort wollte man auch das leidige Wort „Nationalsozialismus“ oder „Nazis“ umgehen, denn schließlich ist der Begriff des Sozialismus im Namen und im Programm von Hitlers NSDAP untrennbar eingewoben; der Begriff der Volksgemeinschaft war zwar ethnisch, aber innerhalb derselben vor allem auch sozial definiert.
Festgelegt hat die Linie der Generalsekretär Georgi Dimitroff der Kommunistischen Internationale (Komintern) auf deren VII. Weltkongress in Moskau 1935. Es war die Proklamation der „Volksfront“, in der sich alle Parteien, Organisationen und Kirchen im Kampf gegen den „Faschismus“ vereinen sollten, natürlich unter Führung der kommunistischen Partei. Über solche Theorien musste Bescheid wissen, wer in der DDR eine höhere Schule besuchen oder gar studieren wollte. Solche Theorien wurden gelehrt wie im Westen nur die Straßenverkehrsordnung zur Führerscheinprüfung. (TICHY)
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