Wieder SPIEGEL-Lügen?
Leyendecker, Relotius, etc.
Die „Spiegel“-Redaktion will jetzt klären, wie einst eine Falschaussage zur Grundlage einer Story über die angebliche Hinrichtung eines Terroristen werden konnte.
Ob er denn mit der Person noch heute Kontakt habe? Oder ob sie womöglich schon verstorben sei? Darauf werde er nicht antworten, sagt Hans Leyendecker. Die Person sei einst eine Quelle von ihm gewesen, erklärt der heute 70-jährige Journalist. Er habe damals den Aussagen dieser Quelle vertraut. Das sei ein Fehler gewesen. Dafür habe er sich immer wieder entschuldigt. Mehr habe er dazu nicht zu sagen. Seine Quelle werde er jedenfalls niemals verraten.
... Und wie wäre dies zu bewerten? Als Nachlässigkeit? Als Manipulation? Für die hausinternen „Spiegel“-Gutachter steht das Gesprächsprotokoll jedenfalls im Zentrum ihrer Ermittlungen. War dieser Anruf womöglich doch die wahre Grundlage der Bad-Kleinen-Story? Und: Wo ist das Tonband? Wurde es zerstört?
Leyendecker selbst sieht sich nicht unter Fälschungsverdacht. Zwischen ihm und dem Lügner Relotius gebe es keinerlei Wesensähnlichkeit. In dem einen Fall, so Leyendecker, gehe es um Betrug. Bei ihm um einen „fatalen Fehler“ und um den Schutz seiner Quelle.
Vielleicht auch nur um den Schutz einer Legende. (FOCUS)
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